Über uns
Familie von Dittmers
Grafen von Dithmarschen
Fabienne & Manuel
mit unseren 3 Kindern,
Dundee, Aberdeen & Aviemore
Zur Hochzeit auf Schloss Glücksburg
Manuel und Fabienne
Manuel Ludwig von Dittmers wurde 1961 geboren, als Nachfahre der alten Linie der Grafen von Dithmarschen – einer Familie, deren Ursprünge sich über zwei Jahrtausende zurückverfolgen lassen, bis zu den Gaufürsten der Teutonen in Thy und den freien Bauern und Edlen in Dithmarschen. Geprägt von den Erzählungen seines Großvaters Ludwig Dittmers (geb. 1879) und der Haltung seines Vaters Helmuth Dittmers, entwickelte er früh ein tiefes Geschichtsbewusstsein und ein starkes Pflichtgefühl gegenüber den eigenen Wurzeln.
Die letzten bekannten Träger des Namens „von Dittmers“ lebten in Hamburg. Doch in den Zeiten des Wandels und der strengen Verfassung der Hansestadt mussten viele alteingesessene Familien ihren Adelstitel ablegen – gegen den Bürgereid. Diese Entscheidung wurde nicht leichtfertig getroffen, sondern geschah im Spannungsfeld zwischen städtischem Gemeinwesen und dem Streben nach Zugehörigkeit. 1980, am Sterbebett seiner Großmutter Martha Lucienne Dittmers, geb. von Bachelle, wurden ihm die Worte mit auf den Weg gegeben, die sein weiteres Leben prägen sollten: „Wenn du kannst, dann rücke die Geschichte gerade.“
Manuel ging diesen Weg mit Weitsicht, Idealismus und Tatkraft. Nach vielen Jahren internationalen Wirkens – unter anderem als Gründer der Friedensinitiative „World Wide Peace“ – kehrte er zurück nach Schleswig-Holstein. Entscheidende Unterstützung erhielt er dabei von Pick Reventlow, dem Vater des heutigen Grafen Alexander zu Reventlow, mit dem ihn eine enge Freundschaft verband. Es war dieser Schritt, der zur Rückkehr der Familie auf das geschichtsträchtige Gut Dörphof führte – ein Ort, der tief mit der Vergangenheit verwoben ist.
Gut Dörphof liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Gut Damp und Gut Grünholz, wo Prinz Ferdinand von Schleswig-Holstein residiert – dessen Vater, Prinz Christoph, ein weiterer Freund und Weggefährte Manuels war. Hier, in dieser historischen Kulturlandschaft, wurde Geschichte nicht nur bewahrt, sondern lebendig gehalten.
Dörphof war in früheren Jahrhunderten im Besitz der bedeutenden Familie von Pogwisch, deren Wappen und Wirken untrennbar mit der Geschichte Schleswig-Holsteins verbunden sind. Überliefert ist, dass ein Vorfahre der Familie Dittmers während der Schlacht bei Hemmingstedt am 17. Februar 1500 durch die Hand eines Angehörigen der Pogwisch fiel. Ein Ereignis, das sich tief in das kollektive Gedächtnis der Familie eingebrannt hat. Und doch schließt sich hier ein Kreis:
„Einst fiel ein Vorfahre der Familie Dittmers durch die Hand eines Angehörigen der Familie von Pogwisch. Heute, Jahrhunderte später, lebt die Familie von Dittmers auf eben jenem Boden – nicht als Feind, sondern als Hüter. Was einst durch das Schwert getrennt wurde, findet nun durch Erinnerung und Verantwortung Versöhnung.“
Fabienne von Dittmers, geb. Kruse (geb. 1988), ist nicht nur Ehefrau und Mutter, sondern ein Herzstück der modernen Linie der Familie. Sie studiert Agrarmanagement, um die nachhaltige Entwicklung von Gut Dörphof mit Weitblick zu gestalten. Ihre Herkunft ist ebenso bemerkenswert: Über ihre Mutter Ingrid Kruse, geb. Kluth, und ihre Großmutter Monika Kluth, geb. Pernot, stammt sie aus einer alten hugenottischen Linie, die aus Nordfrankreich über Holland nach Deutschland kam.
Verfolgung, Flucht und Erneuerung liegen auch in ihrer Ahnengeschichte.
Auch die väterliche Linie von Fabienne von Dittmers, geb. Kruse, ist von den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts geprägt.
Ihr Vater, Helmut Johannes Kruse, wurde in Groß Rheide in Schleswig-Holstein geboren. Seine Mutter, Lieselotte Kruse geb. Czapp, stammte ursprünglich aus Ostpreußen. Wie viele Menschen ihrer Generation verlor sie infolge des Zweiten Weltkriegs ihre Heimat und musste fliehen.
Nach Kriegsende gelangte sie zunächst nach Norwegen, wo sie zeitweise stationiert war. Später wurde sie einem landwirtschaftlichen Betrieb in Groß Rheide zugeteilt. Dort begann für sie ein neues Leben. Auf dem Hof lernte sie ihren späteren Ehemann kennen, gründete eine Familie und fand nach den Wirren der Kriegsjahre eine neue Heimat.
Ihre Geschichte steht beispielhaft für viele Schicksale jener Zeit – für Verlust und Neuanfang, aber auch für die Kraft, nach schweren Umbrüchen wieder Wurzeln zu schlagen. Diese Erfahrungen wurden Teil der Familiengeschichte und prägen bis heute das Verständnis von Heimat, Verantwortung und Zusammenhalt.
Fabienne verbindet das Wissen der Moderne mit dem tiefen Respekt für Traditionen. Sie trägt die Verantwortung für Hof, Familie und Geschichte mit Souveränität und Herz. Das uralte Familiengelöbnis „Actum Ditmarsum“ ist ihr kein bloßer Text – es ist gelebte Verpflichtung. Auch sie ist Trägerin jener Flamme, die nicht gelöscht wurde – nur zeitweise gedimmt.
Gemeinsam mit ihren drei Kindern – Aberdeen Evangeline (geb. 2016), Aviemore Lucienne (geb. 2017 auf Gut Dörphof) und Dundee Ludwig Ètienne (geb. 2018) – führt das Ehepaar heute das Erbe weiter. Die Kinder wachsen in einem Umfeld auf, das Geschichte atmet: Das Familienwappen, die geborgenen Granitplatten aus der Stellerburg, die kaiserliche Adelsbestätigung von 1652 und die Verbindung zu den Teutonen von Thy sind kein musealer Schmuck – sie sind Ausdruck lebendiger Identität.
„Zur Familie gehört zudem Manuels Tochter Laya Manu (geb. 2008), die einen eigenen Lebensweg außerhalb von Gut Dörphof verfolgt.“
Schon früh lernten beide, dass Geschichte nicht nur in alten Urkunden wohnt, sondern auch im gelebten Alltag – im Gespräch, im Blick, im Moment.
Fabienne wuchs in einer traditionsreichen Gastronomiefamilie auf. Sie arbeitete regelmäßig in der Discothek ihrer Eltern im Büro oder auch an der Cocktailbar mit – einem Ort voller Lebensfreude, Begegnung und echter Menschlichkeit. Diese Erfahrungen prägten ihren Blick auf das Wesentliche: Wer sich auf Menschen einlässt, lernt sie zu lesen. Die Zeit in der Gastronomie stärkte ihren Charakter – und formte ihre Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Nach dem Schulabschluss entschied sie sich zunächst für eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten – eine Ausbildung, die ihr nicht nur juristisches Wissen vermittelte, sondern auch Genauigkeit, Verantwortungsbewusstsein und einen professionellen Umgang mit Menschen und Strukturen. Heute verbindet sie dieses Erbe mit akademischer Weitsicht. Als angehende Absolventin des Studiengangs Agrarmanagement verfolgt sie das Ziel, das historische Gut Dörphof nachhaltig und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Zugleich engagiert sie sich als Jägerin für den verantwortungsvollen Umgang mit Natur, Wild und Kulturlandschaft. Die Jagd versteht sie dabei nicht als Selbstzweck, sondern als Teil einer gelebten Verantwortung für das Gleichgewicht zwischen Mensch, Tier und Landschaft.
Auch Manuel stand mit beiden Beinen im Leben, lange bevor sich die historischen Linien wieder zu fügen begannen. Während seines Studiums an der renommierten London School of Economics war er Mitinhaber einer Discothek im Herzen Londons – ein Kontrastprogramm zur Ahnenforschung, aber eine Schule des Lebens. In den langen Nächten unter Menschen, die ihre Masken ablegen, lernte er Charaktere zu lesen, Wahrhaftigkeit von Fassaden zu unterscheiden. Nach seinem Abschluss lehrte er als Professor an einer amerikanischen Universität, engagierte sich weltweit mit der Friedensinitiative „World Wide Peace“ – und kehrte schließlich mit gefestigtem Geist und tiefer innerer Klarheit zurück zu seinen Wurzeln in Norddeutschland.
Was beide verbindet, ist ein geschärfter Blick für das Wahre. Nicht Titel, Herkunft oder Bildung machen einen Menschen aus – sondern Haltung. Ihr gemeinsames Ziel ist es, Geschichte zu bewahren, mit Würde weiterzutragen – und sie gleichzeitig mit echtem Leben zu füllen.
Dieses Portrait ist Teil der öffentlichen Familienseite derer von Dittmers – Grafen von Dithmarschen. Es ist ein Zeugnis der Rückkehr, des Neubeginns – und des Gedenkens an eine große, freiheitliche Geschichte.
„Wir sind nicht das Ende einer Geschichte.
Wir sind ihr neuer Anfang.“
In tiefer Verbundenheit mit unseren Ahnen, in Dankbarkeit für das überlieferte Erbe und mit dem festen Willen, Geschichte in Würde fortzuschreiben, leben wir – die Familie von Dittmers – heute wieder dort, wo unsere Wurzeln schlugen.
Für unsere Kinder. Für die Wahrheit. Für Dithmarschen.
– Familie von Dittmers, Grafen von Dithmarschen
Die Siegelringe der Familie von Dittmers – Träger gelebter Geschichte
Dieses Bild zeigt drei bedeutungsvolle Siegelringe der Familie von Dittmers, eingebettet in die Geschichte von Treue, Herkunft und Verantwortung:
Drei Siegelringe, drei Zeugen einer außergewöhnlichen Familiengeschichte – getragen von Generationen, weitergegeben mit Würde.
Der linke Wappenring, einst getragen von Helmuth Dittmers, stammt von Rudolph von Bachelle (gestorben 1899 in Hannover). Dieser Ring mit dem Wappen der Familie von Bachelle wird heute von Manuel Ludwig von Dittmers getragen – ein Symbol der väterlichen Linie und der verbindenden Kraft familiärer Herkunft. Ein stilles und kraftvolles Zeichen für den gelebten Generationenvertrag.
Das Wappen der Familie von Bachelle selbst geht zurück auf Mangin le Bachelle, Notar und stellvertretender Bürgermeister von Metz, Seignieur de Crèpy-les-Peltre um 1562– ein Zeugnis hugenottischen Ursprungs und bürgerlicher Würde.
Der rechte Ring mit identischem Wappen war ursprünglich Manuels Ring und wird heute von Fabienne von Dittmers getragen. Sein Siegelstein ist ein afghanischer Lapislazuli, der einst von Prinzessin Alix Victoria von Hessen an Marie von Bachelle (geb. 1869, gest. 1960) verschenkt wurde. Zur Konfirmation Manuels im Jahr 1976 wurde der Stein erstmals graviert und ihm von seiner Großmutter Martha Lucienne Dittmers überreicht – als Zeichen von Vertrauen, Zugehörigkeit und Weitergabe.
Der mittlere Ring aber ist von besonderer Bedeutung: Sein tiefblauer Stein gilt als einer der ältesten der Familie. Um 5 n. Chr. wurde er der Überlieferung nach von Kaiser Augustus persönlich der dithmarscher Gesandtschaft in Rom geschenkt. Er zeigt zwei Hände, ein Symbol der Freundschaft, des Bündnisses und des Friedens. Lange wurde er von Manuel getragen, bevor er heute seinen Ehrenplatz im Herzen der Familienreliquien einnimmt.
Diese Ringe sind mehr als Schmuckstücke – sie sind gelebtes Erbe, stille Begleiter der Geschichte und sichtbares Band zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Der Lapislazuli gilt als einer der ältesten und symbolträchtigsten Edelsteine der Menschheitsgeschichte. Schon im Alten Ägypten und bei den Sumerern stand er für Wahrheit, Königswürde und Freundschaft. Sein tiefblaues Leuchten mit goldenen Pyritadern erinnert an den Sternenhimmel – und galt als himmlisches Symbol der Götter und der Weisheit. Er wurde zu Madonnengewändern in mittelalterlichen Kirchenmalereien verarbeitet und als Schutzstein gegen Unrecht und Täuschung getragen. In der Familie von Dittmers ist dieser Stein Ausdruck adliger Würde, ehrlicher Verbundenheit und überlieferter Verantwortung.
Die Weitergabe dieser Ringe erfolgt nicht willkürlich, sondern bewusst: als Ausdruck von Vertrauen, Kontinuität und der Verpflichtung gegenüber dem "Actum Ditmarsum", dem überlieferten Gelöbnis der Familie von Dittmers.
Diese Ringe sind mehr als Schmuckstücke. Sie sind sichtbare Zeichen einer Geschichte, die weiterlebt – mit jeder Hand, die sie würdig trägt.
Ihre Träger sind Teil eines lebendigen Schwurs, in dessen Mittelpunkt nicht Besitz, sondern Haltung steht.
Es zeigt, warum Verantwortung nicht vererbbar ist – sondern verdient werden muss. Herkunft ist kein Besitz, den man beanspruchen kann, wenn man sich dem Sinn verweigert.